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Neubaugebiete Wuppertal

Wer sich für das Thema » Neubaugebiete Wuppertal « interessiert, wird festellen, dass das Angebot sehr begrenzt ist. Typischerweise werden in Wuppertal nur selten ganze Neubaugebiete ausgewiesen und stattdessen eher kleinere Flächen als Neubaugebiet in zentraleren Lagen und vorhandener, guter Infrastruktur ausgewiesen.

Übersicht zukünftiger Neubaugebiete in Wuppertal

Für alle diejenigen, die planen ein Haus zu bauen, epfehlen wir immer mal wieder einen Blick auf die Seite der Stadt Wuppertal zu werfen, die zu Wohnbauflächen informieren. Ebenso können Ihnen die Homepages der hiesigen Bauunternehmen einen zeitlichen Vorteil im Rennen um die begehrten Neubauflächen verschaffen.

Wie entstehen Neubaugebiete?

Die Kommune – Gemeinde oder Stadt – macht aus einem Acker Bauland: Dazu entwirft und beschließt sie für ihren Herrschaftsbereich einen Flächennutzungsplan, in dem die Grundzüge der jeweiligen Nutzung festgelegt werden. Dieser wird präzisiert durch den Bebauungsplan, der für genau bestimmte Grundstücke Vorgaben macht.

Festgelegt werden

  • die Art des Baugebiets (Wohngebiet, Mischgebiet, Industriegebiet, Sondernutzung, Grünflächen);
  • die Bauweise (geschlossen oder offen; geschlossen bedeutet die Seitenflächen der Häuser berühren einander, offen erlaubt frei stehende Bauten);
  • Baulinie oder Baugrenze (Baugrenzen erlauben eine weitgehende freie Platzierung des Neubaus, bei Baulinien muss eine Seite genau auf dieser verlaufen);
  • Dachformen (vor allem die Dachneigung und die Richtung des Firsts kann vorgegeben werden);
  • Geschosszahl (in Wohngebieten für frei stehende Einfamilienhäuser gilt oft Erdgeschoss und nur ein Obergeschoss)
  • Grünflächenzahl (sie bestimmt den Anteil der Grünflächen am Grundstück)
  • Baulasten (möglicherweise erhalten Nachbarn ein Recht, das Grundstück zu einem Teil als Weg zu benutzen oder ein Versorger hat ein Leitungsrecht über das Grundstück);
  • Bepflanzungen (teilweise werden bestimmt Sträucher und Bäume vorgeschrieben)
  • Stellflächen für Kfz und Mülltonnen.

Wer erhält Grundstücke in einem Neubaugebiet?

Neubaugebiete, die ausdrücklich dem frei stehenden Eigenheim gewidmet sind, werden immer seltener. Die politische Diskussion entwickelt sich teilweise zu einer Verteufelung des Eigenheimbaus und führt als Argumente vor allem den Flächenverbrauch und die damit einhergehende Versiegelung der Landschaft an. Allerdings sind in den letzten Jahrzehnten gerade an Rhein und Ruhr große Neubaugebiete durch die Sanierung von Industriebrachen entstanden und könnten wohl auch noch weiterhin entstehen. Daher unterliegt der Verkauf von Grundstücken von den Kommunen selbst meist Regeln, die Ortsansässige und die, die einen Arbeitsplatz am Ort nachweisen, bevorzugen.

Die Vermarktung der Grundstücke von Privaten und nicht staatlichen Organisationen hingegen regelt sich meist über den Preis. Kirchen vergeben nahezu ausschließlich Erbbaurechte.

Ein wesentliches Kriterium bei der Entscheidung für ein Grundstück in einem Neubaugebiet sollte der Grad der Erschließung sein. Es ist für Nicht-Fachleute nicht abzuschätzen, welche Kosten über den Kaufpreis hinaus auf den künftigen Bauherren bis zur Baureife zukommen: Hier ist die Beratung durch einen Fachmann absolut notwendig. Wer ein baureifes Grundstück, das den Bau von frei stehenden Einfamilienhäusern erlaubt, findet, muss in Nordrhein-Westfalen mit erheblichen Kosten rechnen. Allerdings ist mit einer grundsätzlichen Änderung der Situation in diesem Segment des Immobilienmarktes nicht zu rechnen.

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