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Private Finanzplanung: Löwe-Finanz aus Wuppertal berät Sie gerne

Wir von der Löwe-Finanz aus Wuppertal sind gerne behilflich, mit Ihnen Ihre private Finanzplanung, die Altersvorsorge, Versicherungen und den Vermögensaufbau betreffend, zu gestalten. Ihre Lebensführung können und wollen wir nicht mitbestimmen.
Das Missverständnis, private Finanzplanung sei etwas für Leute, die mit ihrem Geld nicht auskommen, ist weit verbreitet. Wer die Ratschläge zu diesem Thema in den Medien studiert, findet unausweichlich Spartipps, vom richtigen Führen des Haushaltsbuchs - zeitgemäß auch der Haushaltsapp - bis hin zu Kochrezepten für preiswerte Gerichte. Private Finanzplanung bedeutet aber nicht sparsam oder verschwenderisch wirtschaften, sondern bewusst wirtschaften.

Bewusst wirtschaften wiederum bedeutet, eine Übereinstimmung zwischen definierten Lebenszielen und dem Alltag herzustellen. Es bedeutet nicht, ein Haushaltsbuch oder eine Art laufender Buchhaltung zu führen. Wer es tun will und wem es hilft, soll es tun.

Das beginnt damit, dass man seine Lebensziele überdenkt und Prioritäten setzt. Dabei ist es wichtig, gerade bei Ehepaaren, sich darüber zu verständigen, was man erreichen möchte, und was dafür zu opfern man bereit ist.

Private Finanzplanung für die Altersvorsorge

Ein langfristiges Ziel eint alle: das sorglose Alter. Dass die staatliche Rente für die meisten nur die Grundversorgung sicherstellt, ist kein Geheimnis. Um angenehm leben zu können, sind zusätzliche Einnahmen wünschenswert. Anzufangen, dafür zu sorgen, ist es nie zu früh. Wer mit zwanzig Jahren beginnt, monatlich mit 100 Euro für das Alter vorzusorgen, kann mit dem Renteneintritt ungefähr mit 150 000 Euro rechnen. Dies wiederum bedeutet eine Zusatzrente von monatlich ungefähr 700 Euro. Natürlich ist das ein Rechenbeispiel, aber ein vorsichtiges. Wer 1975 begonnen hätte, monatlich 200 DM in Fondsanteilen anzulegen, hätte heute, die Wahl der richtigen Fonds vorausgesetzt, ein Millionenvermögen.

Immobilienbesitz als Teil der privaten Finanzplanung

Eine abbezahlte Eigentumswohnung kann ebenfalls eine Entlastung im Alter bedeuten. In aller Regel ist das Wohngeld günstiger wie eine vergleichbare Miete. Häuser hingegen können im Alter, der laufenden Unterhaltskosten wegen, auch zur Last werden, selbst wenn sie abbezahlt sind.

Der Wunsch nach Immobilien gehört in der privaten Finanzplanung zu den mittelfristigen Zielen. Der Erwerb einer Immobilie durch einen privaten Haushalt geschieht normalerweise in zwei Phasen: der Ansparzeit und der Tilgungszeit des Kredits. Das angesparte Kapital für einen Immobilienerwerb muss nach einer überschaubaren Zeit verfügbar sein und entsprechend angelegt werden. Gleiches gilt auch für alle anderen typischen mittelfristigen Ziele wie der Erwerb eines Wohnmobils oder eines Kajütbootes.

Auch wenn der Immobilienerwerb höchste Priorität genießt, sollte die Altersversorgung darunter nicht leiden. Wer seine mittel- und langfristigen Verpflichtungen ordnet, sollte zunächst einmal die unantastbaren Kosten bestimmen. In vielen Fällen sind dies die notwendigen Versicherungen wie die Haftpflichtversicherung und die Sparrate für die zusätzliche Altersversorgung. Im zweiten Schritt kann man die Höhe der Summe bestimmen, die einem direkten Zweck dienen, wie Immobilienerwerb oder Wohnmobilkauf.

Die eigenen Ziele in der privaten Finanzplanung berücksichtigen

Wer seine mittel- und langfristigen Ziele festgelegt hat, kann im nächsten Schritt konkrete Summen zuordnen. Aus den Zielen wird dadurch ein Plan.

Zwangsläufig muss man sich damit auseinandersetzen, wie viel vom Gehalt überhaupt für mittel- und langfristige Ziele übrig bleiben kann. Dazu braucht man keine Apps oder Internet-Vorlagen, ein Blatt Papier genügt.

Notwendige Ausgaben sind die Miete und wichtige Versicherungen. Löwe-Finanz bietet einen kostenlosen Check aller Ihrer Versicherungen an: Nutzen Sie dies!

Kassensturz oder wie eine Ausgabenliste die private Finanzplanung erleichtert

Nehmen Sie Ihre Kontoauszüge und ordnen Sie Ihre Ausgaben des letzten Quartals folgenden Gruppen zu:

  • Die unantastbaren Ausgaben (Miete, Altersvorsorge, notwendige Versicherungen)
  • Die Aufwendungen für mittelfristige Ziele (Immobilienerwerb, andere größere Investitionen)
  • Die kurzfristigen Sparziele und Rücklagen für unvorhergesehene Ereignisse (Urlaub, Anzahlung neues Auto, Reparaturen, Ratenkäufe)
  • allgemeine Lebensführung (Essen, Trinken, Ausgehen usw.).

Wer es das erste Mal macht, erlebt möglicherweise einige Überraschungen. Wenn Sie die Aufwendungen mit ihren definierten Zielen vergleichen, wird sich nicht selten ergeben, dass das wirkliche Leben andere Schwerpunkte gesetzt hat, als die von Ihnen angedachten.

Regelmäßige Überprüfung der privaten Finanzplanung

Bei großen Haushalten empfiehlt es sich, jedes Quartal zeitnah zu durchleuchten. Kinder wachsen und damit verändern sich auch die Aufwendungen für sie. Auch schleichen sich manchmal teure Gewohnheiten ein, die in der Summe die Gesamtkonzeption gefährden.

Jeder, der es schafft, neben der korrekten Erfüllung seiner finanziellen Verpflichtungen regelmäßig seine Sparziele zu erfüllen, lebt seine private Finanzplanung. Wer damit Schwierigkeiten hat, muss sich ehrlich fragen, ob die Ziele falsch sind oder ob er sie nicht ernst genug nimmt.

Eine private Finanzplanung, die nicht realistisch ist, macht keinen Sinn. Wer sich so hohe Sparziele setzt, dass er sie auch bei größter Disziplin nicht erfüllen kann, quält sich und möglicherweise die Familie. Ein angemessener Lebensstandard muss gewährleistet sein, damit der Grundkonsens nicht ins Wanken gerät.

Das eigene Ausgabeverhalten seiner Finanzplanung

Immer wieder wird ein privater Finanzplan als eine Art Heilmittel gegen eine unangemessene Haushaltsführung angepriesen. Wer zu viel Geld ausgibt, handelt entweder zwanghaft, also kauft völlig sinnloses Zeug und findet Befriedigung im Kauf oder er kauft planlos. Die neurotische Form der Kaufsucht bedarf ärztlicher Beratung, eine Finanzplanung ist zunächst sinnlos. Und planlos kaufen offensichtlich sehr viele, wie ein Blick in den Müllcontainer eines beliebigen Mehrfamilienhauses beweist. Ein Haushaltsbuch hilft in Einzelfällen, System in Einkäufe zu bringen. Man muss dann nur noch beim Einkaufen im Supermarkt alle Sonderangebote für nicht ganz so wichtige Dinge ignorieren.

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